Eingetragen von Bernd Stromenger am 05.07.2015

Passend zu den heißen Sommertagen zeigen wir Ihnen, wie Sie mit verschiedenen Hitzeeinwirkungen auf den Körper umgehen.

SommerEinige oder sämtliche folgenden Symptome können auftreten:
Heiße, meist trockene Haut, hohe Körpertemperatur – Bewusstlosigkeit – Halluzinationen – Krampfanfälle

Falls die Person nicht ansprechbar oder ihr Zustand offenbar ernst ist, den Rettungsdienst alarmieren.

1.    Atemwege, Atmung und Puls kontrollieren
2.    Die Person sofort abkühlen – aus heißer Umgebung / direkter Sonneneinstrahlung entfernen, mit Wasser einsprühen oder abtupfen, Kühlung zufächeln und in klimatisierte Zone / Schatten bringen. Nacken, Achselhöhlen und Leistenbeuge mit Eis kühlen (falls verfügbar)
3.    Alle 10 Minuten die Körpertemperatur messen, nicht unter 38,90 °C abkühlen. Nach Besserung des Zustands Maßnahmen einstellen.

Hitzekollaps
Einige oder sämtliche der folgenden Symptome können auftreten:
Normale oder leicht erhöhte Temperatur – Schweißbildung und kühle, schweißkalte, blasse Haut – Ermattung, Müdigkeit – Kopfschmerzen – Übelkeit, Erbrechen – beeinträchtigtes Urteilsvermögen – Benommenheit, Schwindelgefühl – Durst – Muskelkrämpfe

Falls die Person nicht ansprechbar oder ihr Zustand offenbar ernst ist, den Rettungsdienst alarmieren.

1.    Atemwege, Atmung und Puls kontrollieren
2.    Die Person an einen kühlen  (klimatisierten/schattigen) Ort bringen oder Kühlung zufächeln.
3.    Die Person flach auf den Rücken legen, Beine hochlegen.
4.    Beengende Kleidung entfernen.
5.    Kaltes/gekühltes Wasser oder Elektrolytlösung (fertige Getränke oder ¼ bis maximal ½ TL Salz auf ¼ Liter Wasser) verabreichen.

Hitzekrämpfe
Symptome: Kurze, wiederholt auftretende Muskelkrämpfe. Meist während der Entspannung nach anstrengender Tätigkeit.
1.    Leichte Dehnübungen können helfen. Muskulatur nicht massieren (mögliche Verschlimmerung). Die Person in kühle Umgebung bringen.
2.    Fertige Elektrolytlösung oder Kochsalzlösung  ( ¼ bis ½ TL Salz auf ¼ Liter kaltes/gekühltes Wasser) trinken lassen.-
3.    3. Falls keine Besserung eintritt, wie bei Hitzekollaps vorgehen.