Eingetragen von Bernd Stromenger am 10.05.2015

Zahlen, die für sich sprechen: 1384 Einsätze 2013, 1547 Einsätze 2014 – geleistet von 20 DRK-Notfallhilfen und deren gut 200 aktiven Mitgliedern. Ein bis zwei Einsätze in der Woche seien Durchschnitt bei den ehrenamtlichen Notfallhilfe-Teams im Landkreis Karlsruhe.

Spendenübergabe an die NotfallhilfenBruchsal. „Einsätze, bei denen es auf jede Sekunde ankommt; bei denen es oft um Leben und Tod geht“, wie Jürgen Schick, Filialdirektor Sinsheim-Bad-Schönborn der Sparkasse Kraichgau, sagte. All diesen Helfern sagte die Sparkasse Kraichgau jetzt mit einer Spende von 30000 Euro Danke.

Rund um die Uhr sind die Frauen und Männer in den Gemeinden in Rufbereitschaft und bei einem Alarm in Windeseile bei Menschen, die gesundheitlich in Not sind. „Sie leisten die wertvolle Erstversorgung, die gerade bei Herzinfarkt und Schlaganfall über das Leben und die Zukunft eines Menschen und seiner Familie entscheidet“, so Schick weiter.

„Wir haben hochmotivierte Frauen und Männer, die in den Notfallhilfen ehrenamtlich arbeiten“, sagte DRK-Geschäftsstellenleiterin Juliane Freiesleben. „Sie werden automatisch von der Leitstelle zeitgleich mit dem Rettungsdienst alarmiert und leisten, da sie selbst im Ort wohnen, die oft lebensrettende Erstversorgung.“ Ein Ehrenamt, das unbezahlbar sei, merkte Gerhard Obhof, Filialdirektor Bruchsal-Bretten, an. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Sparkasse Kraichgau 22500 Euro an 15 Notfallhilfen im Landkreis Karlsruhe übergeben. Sie investieren die Spenden unter anderem in Defibrillatoren, Handfunkgeräte, Notfallrucksäcke, Tragen und Spineboards sowie in die Unterhaltung ihrer Einsatzfahrzeuge. Denn die Ortsvereine und Bereitschaften müssen alle Kosten für ihre Notfallhilfen – von der Versicherung der Fahrzeuge bis zum Einsatzmaterial – komplett selbst finanzieren. „Wenn’s um die Menschen geht – Sparkasse“, meinte Juliane Freiesleben, die sich im Namen aller DRK’ler für diese „wertvolle Unterstützung“ bedankte.

Die Spendensumme stammt aus der Sparkassen-Lotterie „PS-Sparen und Gewinnen“. 25 Prozent des Auslosungsbeitrags werden als sogenannter sozialer Zweckertrag verwendet, sprich es werden gemeinnützige, regionale Projekte unterstützt. Die Sparkasse Kraichgau bekommt aufgrund der von ihr verkauften PS-Lose über 108000 Euro im Jahr, die sie an Vereine, Schulen, Selbsthilfegruppen und andere soziale Einrichtungen innerhalb ihres Geschäftsgebiets weitergibt. Dies sei eine Anerkennung ihrer wichtigen ehrenamtlichen Arbeit, betonte Filialdirektor Schick. „Schließlich macht die Sparkasse Kraichgau für die Menschen der Region immer ein bisschen mehr als andere.“

Wie alarmiert man die Notfallhilfe?

Über die internationale Notrufnummer 112. Denn sobald bei der Rettungsleitstelle eine Notfallmeldung eingeht, alarmiert diese neben dem Rettungswagen beziehungsweise dem Notarzt auch die ehrenamtliche Notfallhilfe vor Ort. Die ehrenamtlichen Helfer sind übrigens alle Mitglieder der örtlichen DRK-Bereitschaften und bilden sich rund um Notfallmedizin regelmäßig weiter.

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