Eingetragen von Bernd Stromenger am 12.09.2014

Die Landesfeuerwehrschule hat sich in ein riesiges Flüchtlingscamp verwandelt. Allein dort hat das Regierungspräsidium rund 500 Flüchtlinge untergebracht. Die Flüchtlinge stammen unter anderem aus Syrien, dem Kosovo und Afrika.

In der Landesfeuerwehrschule wurden die Asylsuchenden in der Übungshalle einquartiert, um die völlig überfüllte Landeserstaufnahmestelle in Karlsruhe zu entlasten. Helfer von Feuerwehr, Polizei, Rotem Kreuz, Malteser Hilfsdienst und technischem Hilfswerk haben angepackt, um die Notunterkünfte für die Flüchtlinge einzurichten. 500 Feldbetten wurden kurzfristig organisiert. Und auch für ärztliche Betreuung sowie Nahrungsmittel und Getränke wurde in kürzester Zeit gesorgt.

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Die SEG-Ost bei der Essensausgabe.

Die SEG Ost wurde alarmiert, um für die Flüchtlinge sowie die Helfer die Verpflegung sicherzustellen. In der Feldküche wurden Linsen mit Spätzle zubereitet und an die Flüchtlinge ausgegeben sowie diverse Getränke.

Viele der Menschen haben eine monatelange Odyssee hinter sich. Die meisten besitzen gerade noch das, was sie am Leib tragen. Auch die Kinder haben alles verloren.

 

 

Nach Angaben des Regierungspräsidiums wird die Situation in Karlsruhe vor allem deshalb verschärft, da Bayern, Nordrhein-Westfalen und Berlin Flüchtlingseinrichtungen vorübergehend geschlossen haben.