Eingetragen von Bernd Stromenger am 22.03.2014

Neuer, einheitlicher Blutspendeausweis im Kreditkartenformat – Ab 1. April startet die Einführung in Baden-Württemberg und Hessen und seit 1. März wurde das Blutspendealter auf 72 Jahre erhöht

BlutspendeausweisBaden-Württemberg und Hessen. Zum 1. April geht die Ära des gelben Blutspendepasses zu Ende. Seit 2012 stellen die DRK-Blutspendedienste auf einen neuen, elektronischen Ausweis um. Und jetzt ist es auch beim DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen soweit. Mit dem neuen Blutspendeausweis im praktischen Kreditkartenformat können Spender zukünftig bundesweit bei allen DRK-Blutspendediensten mit nur einem Nachweisdokument spenden. Mit der steigenden Mobilität unserer Spenderinnen und Spender kommt es immer häufiger vor, dass auch in anderen Bundesländern Blut beim Roten Kreuz gespendet wird.

Jedes Mal musste dann ein neuer Ausweis ausgestellt werden. Mit dem neuen einheitlichen Blutspendeausweis ist dies nicht mehr nötig, wenn die Spende in einem anderen Bundesland stattfindet. Der Ausweis im Kreditkartenformat beinhaltet einen RFID-Chip. Auf diesem Chip werden folgende persönliche Daten des Ausweisinhabers gespeichert: Name, Vorname, Geb.-Name (sofern vom Namen abweichend), Geburtsdatum, Wohnanschrift (Straße, Hausnummer, PLZ, Ort), die Spendernummerdes ausstellenden Blutspendedienstes und ihre Blutgruppe mit Rhesusfaktor.

Sofern der Spender auch bei einem anderen als dem ausstellenden DRK-Blutspendedienst spendet, werden auf dem RFIDChip außerdem gespeichert: Die Spendernummer bei dem oder den regionalen DRK-Blutspendedienst(en), die Anzahl und das Datum der letzten dort geleisteten Blutspende(n), eine Gesamtzahl aller bisher geleisteten Blutspenden.

Weitere Informationen erhalten Sie auch online unter

www.drk-blutspende.de/blutspendeausweis

Verlängerung des Altersattestes um ein Jahr

Rund 6.600 Spender waren im Jahr 2013 älter als 68 Jahre. Sie konnten bisher bei Vorlage eines ärztlichen Attestes bis zur Vollendung des 71. Lebensjahr Blut spenden. Zum 1. März wurde nun die Laufzeit des Attestes um ein Jahr verlängert. Einer Blutspende bis zur Vollendung des 72. Lebensjahres steht damit nichts mehr im Wege. Die betroffene Spendergruppe wird im Laufe des Märzes persönlich durch den DRK-Blutspendedienst angeschrieben und über die Veränderungen informiert.